

Vom Auslösen bis zur eigenen Filmentwicklung
Analoge Fotografie ist wieder da. Für manche ist sie eine Rückkehr, für andere etwas völlig Neues. Und erstaunlich oft beginnt der Einstieg mit der gleichen Frage: Was brauche ich eigentlich?
Ein Auslöser und danach heißt es: warten. Analoge Fotografie nimmt sich Zeit – und genau darin liegt ihr besonderer Reiz. Zwischen dem leisen Klicken deiner Kamera, dem bewussten Blick durch den Sucher und der Spannung, was am Ende auf dem Film zu sehen sein wird, entsteht eine ganz eigene Art zu fotografieren.
In diesem Workshop entdeckst du die analoge Fotografie neu – vom Einlegen und Belichten des Films bis hin zur eigenen Filmentwicklung. Du fotografierst nicht nur analog, sondern erlebst den gesamten Weg vom ersten Bild bis zum selbst entwickelten Film.
- Kleinbild oder MittelformatGemeinsam mit Sascha Hirschner, unserem erfahrenen Foto-Spezialisten, tauchst du in die Welt der analogen Fotografie ein und bekommst einen verständlichen und unaufgeregten Einstieg in das Thema. Wir sprechen darüber, welche analoge Kamera sinnvoll sein kann, was Kleinbild und Mittelformat unterscheidet und wo man heute überhaupt noch gute gebrauchte Kameras findet. Muss es die gerade angesagte Kamera für viel Geld sein – oder reicht vielleicht die alte Praktica vom Flohmarkt? Und welcher Film passt eigentlich zu dir?
Auch die unterschiedlichen Filmempfindlichkeiten schauen wir uns an und klären, was davon für den Einstieg wirklich wichtig ist.
Dabei soll analoge Fotografie weder verklärt noch unnötig kompliziert werden. Eine Kamera, ein Film und ein bisschen Verständnis reichen zunächst vollkommen aus.
Und natürlich bleibt es nicht bei der Theorie: Zum Workshop gehört ein Schwarzweißfilm, zur Verfügung gestellt von Foto Erhardt. Gemeinsam legen wir den Film ein und gehen fotografieren. Du erlebst dabei unmittelbar, was es bedeutet, mit einer begrenzten Anzahl an Bildern bewusster zu fotografieren, Motive genauer zu betrachten und den Moment auf Film festzuhalten.
Doch damit ist der Weg noch nicht zu Ende. Im anschließenden Praxisteil geht es um die eigene Filmentwicklung. Sascha zeigt dir Schritt für Schritt, wie aus deinem belichteten Film ein entwickeltes Negativ wird. Wir beschäftigen uns mit Entwicklungsdose und Spirale, dem Einspulen des Films sowie Entwickler, Verdünnung, Zeit und Temperatur. Auch Stoppen, Fixieren, Wässern und Trocknen gehören dazu.
Und auch hier gilt: Wir machen daraus keine Alchemie. Schwarzweißfilm selbst zu entwickeln ist weder besonders kompliziert noch teuer. Du lernst die einzelnen Schritte so kennen, dass du sie anschließend auch selbst zu Hause umsetzen kannst.
Am Ende hältst du deinen eigenen Film in den Händen – selbst eingelegt, selbst belichtet und selbst entwickelt. Und vielleicht siehst du Fotografie danach ein kleines bisschen anders.
Vom ersten Bild auf Film bis zum selbst entwickelten Negativ – entdecke die analoge Fotografie und erlebe, wie spannend es sein kann, sich wieder Zeit für ein Bild zu nehmen.


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